EAA -exogen allergische alveolitis


Die Ursache der Erkrankung ist eine meist berufliche Exposition gegen Substanzen in der Atemluft. Dabei handelt es sich in der Regel um Pilz- und Bakterienbestandteile, aber auch Exkremente, Mehle oder Chemikalien, die als Staub oder Aerosole am Arbeitsplatz eingeatmet werden. Bei der sogenannten Farmerlunge sind es Strahlenpilze aus schimmeligem Heu. Die sogenannte „Malz- und Papierarbeiterlunge“ wird durch das Einatmen von Pilzsporen aus schimmeliger Gerste oder Malz verursacht. Vogelhalter können durch Stäube aus Vogelexkrementen eine Alveolitis erleiden. Auch Fischmehl, Sägemehl, Staub aus Pelzen, aber auch Chemikalien wie zum Beispiel Kühlschmierstoffe sind als Verursacher der Alveolitis bekannt.

Verlauf:

Wenn die Ursache gefunden wird und gemieden werden kann, ist die Prognose der akuten exogen-allergischen Alveolitis sehr gut. Es kommt in aller Regel zu einer vollständigen Wiederherstellung, ggf. nach Cortison-Behandlung.

Wenn die Erkrankung nicht erkannt wird, die Ursache nicht gefunden wird oder nicht zu meiden ist, können bei chronischem Verlauf Lungenfibrose oder Cor pulmonale auftreten, die letztlich zum Tode führen.

Quelle Wikipedia

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Empfehlungen zur Diagnostik der exogen−allergischen Alveolitis
Guidelines for Diagnosing Extrinsic Allergic Alveolitis (Hypersensitivity Pneumonitis)
(German Extrinsic Allergic Alveolitis Study Group) 2006
Alveolitis.pdf
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Eine Einführung in das Krankheitsbild der EAA
Ein Webinar unter Berücksichtigung der Innenraum-Allergene.

Dr. med Marcus Joest, Malteser Lungen und Allergiezentrum Bonn
Allergologisch-immunologisches Labor Prof. Sennekamp
Hier können Sie das Webinar (45 Minuten) aufrufen.