Frühe diagnose


Die Diagnose bei IPF ist eine Herausforderung an das Wissen medizinischer Experten. Wie im Diagramm zu sehen, führt jede Verzögerung auch zu einer Verschlechterung der Prognose. Ausgewiesene Fibrosezentren mit multidisziplinären Teams, sowie einem Experten - Board, länderübergreifend, sollen zur Diagnosesicherung beitragen um gefährliche Eingriffe möglichst zu vermeiden. Allgemeinärzte sollen über IPF österreichweit informiert werden.

 

 

DIE HERAUSFORDERUNGEN AN DIE MEDIZIN:

Fehldiagnose und Klarheit bei der Prognose

Verspätete Überweisung zu Spezialisten und Fibrosezentren; vermeiden  von gefährlichen Tests.

Geringer Kenntnissstand der Symptome und Anzeichen von Lungenfibrosen bei Allgemeinärzten



Was Patientenorganisationen Fordern:

Die Gewährleistung einer frühen und genauen Diagnose


  • Die Sensibilisierung von IPF unter medizinischen Fachkräften

• Durch die Förderung von standardisierten Protokollen, die eine schnelle und genaue Diagnose erleichtern. Dies sollte auch das nicht-spezialisierte Gesundheitspersonal fördern Patienten weiterzuleiten, sodass multidisziplinäre Teams gebildet werden können
• Indem die Ausbildung zur Erkrankung IPF in den Lehrplänen und Akkreditierungssystemen von Gesundheitsberufen eingefügt ist, so dass auch Allgemeinärzte die frühen Anzeichen und Symptome von IPF kennen.
• Indem der Auf- und Ausbau von multidisziplinären Teams in jedem Europäischen Land gefördert und gefordert wird.

  • Anerkennung von IPF als eine seltene, tödliche und chronische Krankheit auf regionaler, nationaler und europäischer Ebene