· 

IPF Patiententag 2018 in Krems


Der Ablauf der Veranstaltung

Günther Wanke begrüßt die angereistenTeinehmerInnen aus allen Bundesländern,

die Gäste aus Deutschland, die Vertreterinnen aus der Pharmaindustrie und die IPF Nurse.
Dank an das Uniklinikum Krems für die großartige Unterstützung bei der Planung und dem Catering.

Mit großer Freude stellte er die Referentin und die Referenten vor und bedankte sich für ihr Engagement der Patientengruppe auch in der Freizeit zur Verfügung zu stehen.
Es folgte eine kurze Einführung über die Arbeit von Lungenfibrose Forum Austria für ihre Mitglieder und Patienten, sowie ein kurzer Überblick über die kommenden Veranstaltungen.
Es folgte ein kurzes Video über die Aufgaben von Lungenfibrose Forum Austria und was wir für Mitglieder und Angehörige an Unterstützung bereithalten.


 

Vortrag OA Dr. Sabin Handzhiev (Univ. Klinikum Krems)

 

Leben mit Lungenfibrose, Begleiterkrankungen, neues aus Forschung und Therapie

 

 Ein kurzer Abriss der angesprochenen Themen:
Probleme bei der Diagnosestellung und die Bedeutung von Forschung.
Sauerstoffaustausch über Lungenbläschen und wie Herz und Hirn von Sauerstoffmangel betroffen sind.
Die Bildung der Lungenfibrose, die Stadien der Fibrose, die Bedeutung der Computertomographie, Sauerstofftherapie.
Folgen der Lungenfibrose und die Begleiterkrankungen. Die psychische Belastung

 

 

Vortrag OA Dr. Christopher Wolf (SMZ Ost-Wien)

 Lungenkrank – die Betroffenheit des Herzens

 

Herz- Kreislauferkrankungen sind Todesursache Nummer eins.

Eine erhöhte Lungensteifigkeit führt zu einer weiteren Belastung des Herzens. Der Druck im Herzen baut sich auf. Wenn das Herz zu schwach ist verstärkt das die Beschwerden bei Lungenfibrose. Es folgt eine Erklärung anhand von klinischen Fallbeispielen. Die Zugänge zu Atemnot sind bei Pneumologen anders als bei Kardiologen. Die Verknüpfung von Herz und Lunge ist immer vorhanden. Der Profit von Bewegung bei Herz und Lunge ist bewiesen. Die Diffusionsstörung in den Alveolen. Blutuntersuchung (BNP) Marker und Herzecho. Vorlastreduktion und Nachlastreduktion. Schwaches Herz im Röntgen.

Belastungs EKG, Herzkatheter. Herzkranzgefäße.

 

 

OÄ Dr. Gudrun Kreye (Univ. Klinikum Krems)
Palliativversorgung – ein interaktives Gespräch

 

Dr. Kreye begann ihr Gespräch mit ihrer Geschichte – und wie sie aus eigener Erfahrung in der Familie den Weg zur Palliativärztin fand. Sie kennt die Angst zu ersticken, es ist wichtig den PatientInnen die Angst vor dem ersticken zu nehmen. Ein interaktives Gespräch mit den Teilnehmern fragte den Stand des Wissens zu Palliativversorgung ab. Palliativbetreuung begleitet die Menschen während des Krankheitsverlaufs und nicht erst am Lebensende. Wichtig ist die Symptomkontrolle, aber auch die Hilfe im psychosozialen Bereich als begleitende medizinische Betreuung. Es gibt viele Medikamente die Atemnot und Husten gut therapieren. Menschen in Palliativbetreuung haben höhere Lebenserwartung, Dr. Kreye erwähnt die diesbezügliche Studie. Medikamente der Palliativmedizin, Gespräche über Angst vor Suchtmittel. IPF PatientInnen werden an der Klinik eingestellt, das Team betreut auch zu Hause.

 

Die Vorträge wurden Gefilmt, Nach Freigabe werden Sie hier Veröffentlicht


Bildeindrücke der Veranstaltung

Die Zeit verging wie im Fluge. Im Anschluß an die Vorträge gab es noch viele Fragen an die Ärztin und die Ärzte.
Hier noch ein paar Statements von TeilnehmerInnenaus den sozialen Netzen:

 

" Die neuen Ansätze in der Therapie für IPF wurden von Dr. Handzhiev gut erklärt, super Vorträge"

" Ich glaub wir Lungenkranken wissen jetzt, dass wir am Ende nicht bewußt ersticken müssen, ich denke davor hatten wir alle Angst"

" Meine Mama ist erkrankt. Danke es war wirklich sehr interessant"

 

Wenn Sie auch gerne ein Statement abgeben wollen, oder Ihre Eindrücke mit anderen teilen wollen, dann nutzen Sie bitte das Formular unterhalb.

 

Kommentar schreiben

Kommentare: 0