Forschung in Österreich: Das LBI für Lungengefäßforschung in Graz

Besuch der Patientenorganisation LOT mit Lungenfibrose Forum Austria
v.l.n.r. Dr. Kovacs, G. Wanke, J.Illek, G. Illek, Ch. Tesch

Lungenfibroseforum und LOT Austria pflegen den Kontakt mit der Grundlagenforschung am LBI in Graz.

Sowohl Frau Univ. Prof. Dr. Olschewski und ihr Team, als auch unsere Selbsthilfegruppe haben großes Interesse an einer Zusammenarbeit.

Das LBI für Lungengefäßforschung ist die Schnittstelle zwischen präklinischer Forschung und klinischer Entwicklung: Experimentelles Know-how, innovative bildgebende Verfahren und klinische Medizin für Spitzenforschung unter einem Dach.


Grundlagenforschung versus angewandte Forschung

Grundlagenforschung versucht die Grundstrukturen oder Funktionszusammenhänge elementarer Art zu klären, so versteht sich das LBI Graz als Ideenschmiede für angewandte Forschung.

Angewandte Forschung verfolgt eine wirtschaftliche Nutzung und findet sowohl an Hochschulen als auch in der freien Wirtschaft, etwa der Pharmaindustrie statt.


LBI für Lungengefäßforschung wurde 2010 gegründet und sieht sich als:

  • Katalysator für die Vernetzung von präklinischer Spitzenforschung und klinischer Medizin
  • Ausgezeichnete Wissenschafterinnen Wirtschaftspartner auf dem Fachgebiet Lungengefäßerkrankungen und Therapie, vereint  in einem einzigartigem multidisziplinären Institut.
  • Klinisches Kompetenzzentrum für Lungengefäßerkrankungen
  • Erforschung neuer molekularer Signalwege zur Therapie von Erkrankungen der Lungengefäße
  • Entwicklung neuer Therapieoptionen
  • Früherkennung von Lungenhochdruck
  • Evaluation neuer diagnostischer und therapeutischer Methoden.


DIE PROGRAMMLINIEN:


PATHOMECHANISMEN DES LUNGENGEFÄSSUMBAUS

  • Entschlüsselung der molekularen Signalwege
  • Aufbau einer Biobank


PHARMAKOLOGISCHE UNTERSUCHUNGEN

  • Etablierung experimenteller Modelle für Lungengefäßerkrankungen
  • Entwicklung von Wirkstoffträgern für die optimierte Inhalationstherapie von Lungenhochdruck


NICHT-INVASIVE DIAGNOSTIK DES LUNGENKREISLAUFS

  • Entwicklung quantitativer, nicht-invasiver Methoden zur hämodynamischen Charakterisierung des Lungenkreislaufs
  • Entwicklung neuer diagnostischer Methoden mit minimalem Benutzeraufwand mittels hochentwickelter bildgebender Verfahren.


KLINISCHE DATENBANK

  • Entwicklung einer integrativen Patientendatenbank
  • Aufbau einer klinischen Biobank
  • Evaluierung von Biomarkern
  • Etablierung und Evaluierung neuer Screeningmethoden für eine frühzeitige Erkennung des Lungenhochdrucks


Vielen Dank für den herzlichen Empfang und den informativen Tag.

Eine Exkursion mit der Selbsthilfegruppe fand Samstag den 23. April 2016 statt.

 

Die Gruppe wurde betreut von Univ. Prof. DDr. Andrea Olschewski, Univ. Prof. Dr. Horst Olschewski, Dr. Grazyna Kwapiszewska, Dr. Gabor Kovacs, Mag. Dr Daniela Kleinschek. Vielen Herzlichen Dank für den überaus freundlichen Empfang und die exzellenten Vorträge. Die Themen finden Sie hier in der Einladung

 

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Bericht im Newsletter des LBI von dieser Veranstaltung
LBI_NL_Mai2016_l 11.pdf
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Kommentare: 2
  • #1

    Judith und Georg illek (Sonntag, 29 November 2015 08:05)

    Wir waren sehr angetan davon, wie offen wir vom Team des Ludwig Boltzmann Instituts an der Med. Uni. Graz empfangen wurden.
    Nachdem all unsere Fragen geduldig und auch für uns Laien verständlich beantwortet wurden, bekamen wir eine ausführliche Führung durch das Institut, wobei uns Vorgänge der Forschung nähergebracht wurden.
    Danke, es war ein sehr beeindruckender Besuch.
    Judith und Georg illek

  • #2

    Günther Wanke (Sonntag, 29 November 2015 10:28)

    Ja, es hat großes Interesse geweckt.
    Wir haben ja für 23. April 2016 eine Veranstaltung geplant, an der die gesamte LOT & Lungenfibrose Forum Gruppe teilnehmen kann, um die Bedeutung der Grundlagenforschung für PatientInnen den PatientInnen näher zu bringen.
    Die endgültige Festlegung der Themen für diesen Informationstag ist noch offen.
    Bitte Vorschläge und Wünsche hier posten.
    Günther Wanke